IG Spur II
Spur II Spannwerk
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Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause" Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter 
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 783
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 01.10.20 21:19    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Torsten,

natürlich kommen die Flaschenöffner noch weg, da die Lok ja eine voll funktionsfähige Balancierkupplung besitzt. Probefahrten auf meiner Anlage mit Anhängern, die diese Kupplung besitzen, liefen problemlos ab. Ich werde mich dieses Wochenende mal dransetzen und die Dinger abschrauben. Dann kann ich auch gleich die noch fehlenden Zurüstteile ergänzen.

Leider fahre ich mit der Lok bezogen auf mein Anlagenthema (Silberhütte mit Rollwagenverkehr in den 80er Jahren) in der falschen Epoche. 99 5903 wurde anläßlich des Jubiläums 75 Jahre Harzquerbahn 1974 grün lackiert und behielt diese Farbe bis zur Wende auch bei. Meine Lok ist noch im Zustand vor 1974. Als ich mich seinerzeit endlich entschlossen hatte, die Lok zu bestellen, war die grüne Version bereits ausverkauft. Ich sehe das Ganze allerdings nicht so eng und werde mir die Freude an der Lok dadurch sicher nicht verderben lassen.

Gruß
Ralf
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Torsten Schoening
Beirat Technik /Standards /Site Admin


Anmeldungsdatum: 19.03.2003
Beiträge: 2921
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 30.09.20 20:51    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,
die Lok ist klasse und wenn jetzt noch der Flaschenöffner vorn und hinten weg wäre .... dann wäre sie nahezu perfekt.

Gruß
Torsten

_________________
Modellbau aus Leidenschaft
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Alexander Krebs
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.07.2012
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 19.09.20 10:54    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

eine wirklich tolle Lok hast du dir da gekauft. Als ich im Frühjahr von der plötzlichen Insolvenz von Kiss gehört hatte, habe ich direkt daran gedacht das du mir mal auf dem Bautreffen erzählt hattest, dir dort die 99 5003 bestellt zu haben. Zum Glück ist diese Sache ja jetzt gut ausgegangen und du hast deine Lok mit etwas Verspätung erhalten.

Ich war letzte Woche Donnerstag von der Hochschule aus bei einer Maschinenpräsentation von Robel bei der Bahnbaugruppe in Hanau. Da die Veranstaltung eher eine kleine Runde war, habe ich die Zeit danach genutzt und bin noch beim Bernd vorbei gefahren. Wir haben einen kleinen privaten und sehr entspannten Fahrtag veranstaltet. Das ganze hat uns viel Spaß gemacht und wird mit Sicherheit in Zukunft nochmal wiederholt werden. Ich habe gesehen das Bernd hierzu bereits letzte Woche zwei Bilder in die Foto-Galerie hochgeladen hat, ich habe selbst leider keine Bilder gemacht.

Die Anlage von Bernd befindet sich noch im Aufbau, hat aber gegenüber meiner den großen Vorteil das nur große Radien verwendet wurden. Das Dreischienengleis zum Betrieb von Regelspur Fahrzeugen ist sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal und ermöglicht einen interessanten Eisenbahnbetrieb.





Beste Grüße

Alexander
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 783
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 06.09.20 20:12    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nach langem Warten ist jetzt endlich Verstärkung für den Betrieb auf meiner Selketalbahn eingetroffen Very Happy.


99 5903-2 (Ralf Hensel)


99 5903-2 (Ralf Hensel)


99 5903-2 (Ralf Hensel)


Zur Zeit sind sowohl die LGB-Kupplung als auch die Balancierkupplung montiert. Das ist eigentlich ganz praktisch, da ich damit sowohl meine kupplungsmäßig umgerüsteten Wagen als auch unveränderte LGB-Wagen anhängen kann. Es sieht allerdings nicht ganz so gut aus. Werde es wohl ändern. Außerdem fehlen noch einige Anbauteile, die wegen der Benutzbarkeit auf kleinen Radien werksseitig nicht montiert sind.

Viele Grüße
Ralf
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Alexander Krebs
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.07.2012
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 26.08.20 11:21    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause& Antworten mit Zitat

Matthias Lemmer hat folgendes geschrieben::

ich würde mich freuen, wenn du darüber in einem extra Thread und mit Detailbildern berichten würdest.


Hallo Matthias,

einen Bericht müsste ich noch zusammen stellen, ich habe aber zurzeit recht wenig Zeit fürs Hobby. Ich kann dir aber mal diesen Beitrag empfehlen, wo das ganze eigentlich recht gut erklärt wird. Ich empfehle als Laderichter allerdings einen mit Mini USB Buchse anstatt Mikro USB, weil man sonst auch bei der WLAN Maus das Problem hat, dass die Buchsen und Stecker schnell ausleiern.
https://www.gianbott.com/_wp/tipps-zur-moba-z-b-zu-weichen-usw/roco-wlan-maus-mit-usb-micro-buchse-zum-laden-des-akkus/

Ich habe bei meinem Umbau die Kabel vom Laderichter von unten auf die Ösen des Batteriekasten aufgelötet und keinen extra Schrumpfschlauch verwendet. Das hat den Vorteil das man keine extra Kabel mehr vom Batteriekasten zur Platine ziehen muss und die Multimaus so wie gewohnt einfach zusammen stecken kann. Außerdem lässt sich so der Umbau, natürlich mit Ausnahme des Ausschnitt im Gehäuse, vollständig zurück bauen. Das Gehäuse gäbe es bei Roco übrigens auch noch einzeln als Ersatzteil.

Viele Grüße

Alexander
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Matthias Lemmer
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 867
Wohnort: 34560 Fritzlar

BeitragVerfasst am: 15.08.20 18:25    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Alexander,

Zitat:
Daher habe ich mal testweise eine meiner WLAN Multimäuse mit einem LiPo Laderichter ausgestattet, wobei ich an der Stelle wo sich sonst bei der kabelgebunden Variante der Xpressnet Anschluss befindet den Mini USB Anschluss zum Aufladen platziert habe. Diese Stelle bietet sich an, da das Gehäuse von der kabelgebundenen Variante übernommen wurde und dieses an der Stelle für einen Ausschnitt schon verstärkt ist. Aktuell bin ich das ganze ausgiebig am Testen und werde, sofern sich diese Technik bewährt, über den Winter alle meine Handregler entsprechend umbauen.


ich würde mich freuen, wenn du darüber in einem extra Thread und mit Detailbildern berichten würdest.

Gruß
Matthias
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Bernd v. Bruch
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.05.2013
Beiträge: 716

BeitragVerfasst am: 27.07.20 17:45    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause& Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

Die Spur 2 ist Gartentauglich... javascript:emoticon('Smile')

Letzte Woche ist mein Kreis mit Dreischinengleis fertig geworden. Die ersten Probefahrten mit meinen Kleinen Lökchen verliefen zufriedenstellend. Durch die Steigung von 3% ist die Anzahl der Wagen doch auf 6-8 begrenzt.

Am Wochenende ist Andreas zu einem kleinen „Fahrtag“ vorbeigekommen. Mit seiner V200 und noch ein paar zusätzlichen Wagen haben wir dann einen ordentlichen Zug zusammen bekommen.
Die 42 Achsen waren für die Lok selbst in der Steigung kein Problem.

Die Gleislage haben wir an einigen Stellen noch optimiert um eine sichere fahrt zu gewährleisten.
Eine 100% gerade Gleislage ist hier aber nicht möglich da die Schienen komplett in Schotter verlegt sind und sich durch die Witterung immer etwas bewegen.

Hier ein Kompliment an Fritz: Die V200 sowie der lange Packwagen sind ohne Probleme durch den 2Meter Radius gefahren und hatten auch keine Schwierigkeiten mit Unebenheiten.

Wir konnten den langen Zug in aller Ruhe genießen wie er gemütlich seine Runden gezogen hat.
Das Schreit nach einer Wiederholung....

Die Landschaft ist noch etwas Provisorich, aber erst mal muß ja etwas fahren bevor die endgültige Gestaltung des Bahnhofs vorgenommen werden kann.

Soviel erst mal von mir,

lasst Euch nicht unterkriegen und wir sehen mal wann es dann doch mit einem Bautreffen klappt.

Grüße

Bernd


2 gedeckte und Rollbock Zwischenwagen (Bernd v. Bruch)


Ausfahrt aus dem Tunnel (Bernd v. Bruch)



V200 mit ca 7m Zug im Bahnhof (Bernd v. Bruch)


V200 und Harzkamel im Bahnhof (Bernd v. Bruch)
Very Happy Very Happy


V200 im Garten (Bernd v. Bruch)



kleine Übergabe auf der Strecke (Bernd v. Bruch)
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Alexander Krebs
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.07.2012
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 08.07.20 19:34    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nachdem es beim Bernd zurzeit anscheinend ganz schöne technische Probleme gibt, will ich mich auch mal wieder für ein kleines „Update“ melden.
Leider hatte auch ich zwischenzeitlich technische Probleme mit dem neuen XP Z21 WLAN Adapter von MD Elektronik, welcher im Dauerbetrieb mit teilweise 14-16 Stunden am Stück sich immer wieder aufgehängt hat. Zwischenzeitlich hatte ich hierzu auch einen Versuch unternommen beim Xpressnet die Spannung mittels Schaltnetzteil separat einzuspeisen und nicht den mit nur 300mA recht mageren Ausgang an der Digitalzentrale zu nutzen. Dadurch gingen die Ausfälle zwar spürbar zurück, aber für mich war die Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb trotzdem nicht zufriedenstellend. Daher bin ich hier wieder auf meine vorherige Eigenbaulösung mit einem Raspberry Pi über das Lenz Ethernet Interface ausgewichen. Diese Lösung läuft auch immer Dauerbetrieb über mehrere Tage stabil und ohne Ausfälle, wobei man hier die Software im Netzwerk aufgrund des Sicherheitsaspekts stehts aktuell halten sollte. Ich hoffe also darauf, dass es mit der Implementierung des LocoNet beim XP Z21 WLAN Adapter auch ein Update gibt, welches diese Probleme des Xpressnet behebt.

Bei der von mir verwendeten Roco Z21 WLAN Multimaus hat es mich von Beginn an gestört das es keine Möglichkeit gibt die verwendeten Akkus in der Multimaus zu laden, sondern das man diese immer herausnehmen muss. Auf Dauer finde ich das ganz schön lästig und irgendwann brechen mit Sicherheit auch die Clips am Akkudeckel hab. Daher habe ich mal testweise eine meiner WLAN Multimäuse mit einem LiPo Laderichter ausgestattet, wobei ich an der Stelle wo sich sonst bei der kabelgebunden Variante der Xpressnet Anschluss befindet den Mini USB Anschluss zum Aufladen platziert habe. Diese Stelle bietet sich an, da das Gehäuse von der kabelgebundenen Variante übernommen wurde und dieses an der Stelle für einen Ausschnitt schon verstärkt ist. Aktuell bin ich das ganze ausgiebig am Testen und werde, sofern sich diese Technik bewährt, über den Winter alle meine Handregler entsprechend umbauen.


Beim Harzkamel konnte ich die Hauptuntersuchung abschließen. Die Verkabelung war bei der Lok schon oft geflickt und nicht wirklich professionell, sodass ich diese komplett erneuert habe. Dabei habe ich direkt eine separat schaltbare Führerstandbeleuchtung nachgerüstet und das Fahrpult ähnlich der Ge 4/4 II von LGB mit LEDs ausgerüstet, welche selbstständig mit der Fahrtrichtung wechseln. Natürlich wechseln die LED im Führerstand auch dann mit der Fahrtrichtung, wenn die Lok Doppel-A Rangierlicht geschaltet hat.


Nach Abschluss der Betriebsferien vom Christian Fesl habe ich mir bei ihm Zurüstteile für meine kleine Dicke bestellt. Eigentlich wollte ich hier nur den fehlenden Schienenräumer nachrüsten, damit die Lok etwas bulliger und nicht mehr so „niedlich“ wirkt. Den Schienenräumer gibt es aber bei ihm nur in Verbindung mit den seitlichen Leitungen des Fahrwerks. Also habe ich mir gedacht, wenn schon Geld in die Lok investieren dann richtig und habe mir ebenfalls noch vorbildliche runde Pufferteller, Balacierhebel und Lampeneinsätze mit innenliegenden Gläsern bestellt.


So sieht das ganze dann montiert an der Lok aus. Eine Montageanleitung gibt es zwar nicht, aber mit ein bisschen Erfahrung mit LGB Loks stellt der Einbau eigentlich keine Probleme dar. Bei der Lok habe ich ebenfalls sämtliche Steckdosen farblich hervorgehoben und die Edelstahl Radreifen von LGB farblich angepasst. Finanziell lohnt sich das mit Sicherheit nicht, aber es wertet die Lok vom Spielzeug der 1970er Jahre doch deutlich auf.


Leider sind die Bilder heute alle nicht so toll, weil es sich ausschließlich um Bilder mit dem Smartphone handelt. Die Spiegelreflex Kamera war leider nicht greifbar, aber beim nächsten Mal gibt es wieder bessere Bilder. Bei der kleinen Dicken müssen noch ein paar Kleinigkeiten farblich am Fahrwerk verbessert werden.

Viele Grüße

Alexander
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Max Hensel
Schriftführer


Anmeldungsdatum: 27.02.2011
Beiträge: 147
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 28.06.20 21:50    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause& Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Ich bedanke mich bei euch für die rege Teilnahme mit euren Bildern und freue mich auf das, was noch an Bildmaterial kommt und hoffe, dass wir uns bald wieder real treffen und austauschen können.


Hallo Alexander,

Ich gebe dir Recht, was in Gernrode an Fahrzeugmaterial vergammelt und immer weiter zuwächst, ist ein Trauerspiel. Die Fahrzeugen dort sind höchst Interessant und würden jede Museumseisenbahn bereichern.

Papa und ich haben einige der Fahrzeuge in den letzten Jahren dokumentiert, hier wird gerade der Bremsersitz von 99-03-14 in der Mittagssonne im Sommer 2017 vermessen.



Dein Link zu dem Vorbildfoto von 99-03-24 schließt da eine weitere Lücke, da auf dem Bild die Beschriftung etwas besser zu erkennen ist.



Wenn wir schon über Gernrode reden, dann ein Bild vom aktuellen Betriebsgeschehen kurz vor dem Unkrautgleis. Im Hintergrund steht eines der Schienencabrios. Bei anderen Schmalspurbahnen durchaus beliebt hat man im Harz das Potenzial nicht ganz erkannt. Aber nun zurück zum Modellbau.

Ich freue mich, dass du den Fahrbetrieb auf deiner Gartenbahn so umfangreich gezeigt hast, das Lesen deiner Beiträge hat mir viel Freude bereitet. Viel Fahrbetrieb ist auch auf den neuen Modulen von Werner möglich.


Hallo Werner,

es freut mich, dass du neue Bilder vom Feldbahnbetrieb der Regionalgruppe Bayern gezeigt hast. Das Sägewerk macht einen guten Eindruck und verspricht viel Spielspaß. Fedbahn auf 30mm, dass ist doch auch etwas für Franz.


Hallo Franz,

auch mir gefällt deine vegetative Gestaltung sehr gut. Es freut mich, dass du wenigstens im Gartenpavillon etwas fahren konntest. Auch dein Hochspannungsmast gefällt mir sehr gut. Andreas Ristau hat uns auch einen Mast gezeigt.


Hallo Andreas,

Eure neusten additiv gefertigten Teile sehen sehr gut aus. Insbesondere das Innenleben eures Schwerin finde ich klasse. Der Klassiker in Epoche 2 ist euch definitiv gelungen.
Wenn ich mich richtig erinnere hatte auch mal die Spur2-Manufaktur kurze O-Wagen für die Regelspur im Angebot. Dort hat Bernd Fahrgestelle für Drehschemelwagen bestellt.


Hallo Bernd,

Auch dir ein großes Dankeschön für das Vorstellen des Betriebsgeschehens auf deiner Gartenbahn. 20m Regelspur und 50m Schmalspur sind ja schon eine ordentliche Hausnummer.
Bei deiner Regelspur-Diema musste ich direkt an die Werklok der Firma DOW-Chemicals GmbH in Greffern/Rhein denken. Sie fuhr auf einem kurzen regelspurigen Streckenstück zwischen dem Fabrikgelände und der meterspurigen Übergabe Greffern/Rhein der MEG. Es bestand folglich keine direkte Regelspurverbindung zur DB, nur über den Umweg mit Rollwagen über die Strecke der MEG.


In diesem Sinne viele Grüße und bleibt gesund

Max.

_________________
Schmalspur-, Feld- und Grubenbahnen im Maßstab 1:1 und 1:22,5
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Alexander Krebs
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.07.2012
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 22.06.20 08:52    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

die Bilder aus Gernrode von 2016 musste ich jetzt auch erstmal auf meiner Festplatte suchen. Leider habe ich mir damals zu Wagen noch keine sonderlichen Gedanken gemacht, sodass ich von jedem Wagen meistens nur ein Bild gemacht habe und die Wagennummern üblicherweise nicht notiert habe. Eigentlich ist das heute bei mir auch noch so, auch wenn wir Kommilitonen im Studiengang haben, welche dahingehend ein wandelndes Lexikon sind und alle Gattungen mit jedem Detail auswendig kennen. An eine Lok gehören hinten nun mal Wagen dran, weil eine solo fahrende Lok einfach blöd aussieht, bestenfalls passen noch die Beschriftungen der Wagen epochenmäßig zur Lok.

Ich war dahingehend schon froh für dich ein Bild vom nummernmäßigen Schwesterfahrzeug 99-03-25 gefunden zu haben, bis mir dann beim Bildvergleich im Internet auffiel, dass der 99-03-24 Bordwände aus Stahl hatte.


Also weiter suchen nach einem Wagen mit Stahlwänden, wobei hier drei Wagen aus Gernrode in Frage kämen, wobei bei allen drei Wagen die Anschriften ebenfalls nicht mehr lesbar waren. Bei genauerer Betrachtung kristallisierte sich dann aber dieser zweifelsfrei als der 99-03-24 heraus, da es der einzige mit hoher Bordwand und obenliegender Handbremse war.


Selbst die Beladung passt noch zum letzten Bild aus der Est Gernrode. Offensichtlich hat man für die Schlacke in Gernrode immer alte Wagen vom Schrott genommen und diese dann, wenn sie voll waren, einfach wieder hinten zum Schrott geschoben.
Hier noch ein Link zum Bild aus der Est Gernrode auf dem die Anschriften des Wagens noch lesbar waren, ich denke dieses kann dir noch am ehesten weiterhelfen: http://www.kdtroeger.de/sma000100050011.jpg

Beim Harzkamel hatte ich mir länger Gedanken zur Umsetzung mit funktionsfähiger Balacierkupplung gemacht, was allerdings nicht ganz einfach geworden wäre. Den Balacehebel einfach am originalen Puffer verschrauben viel nämlich raus, da der werksseitige Steg hierfür erstens zu schmal und zweitens von unten hohl ist. Also hätte man den Steg am Drehgestell entfernen und einen komplett neuen Puffer montieren müssen, wobei am Drehgestell selbst der Platz für eine entsprechende Verschraubung fehlt. Also hätte man durch das Drehgestell ins Getriebe bohren müssen und dort innen die Mutter setzen müssen, wo mir der Aufwand für einfach zu groß war.

Leider musste die Lok auch so Anfang letzter Woche und somit rund 3 Wochen vor ihrem eigentlichen Fristablauf abgestellt werden, da beim verbauten PowerCap 4 von 7 GreenCaps geplatzt sind. Die Preiserlein in der Werkstatt waren aber schon fleißig am Werk und haben unter anderem die Getriebe zerlegt, gereinigt und neu gefettet, in die Motoren neue Kohlen eingesetzt und die Befestigung des Lautsprechers geändert. Die roten LED in den Schlussleuchten habe ich gegen rote mit weißer Linse getauscht, die Elektrik wurde überarbeitet und der defekte PowerCab gegen drei Kondensatoren 35V 2200uF mit vorgeschalteter Diode / Ladewiderstand ausgetauscht. Die erheblich größere Kapazität von konventionellen Spannungspuffern hat sich bei mir ohnehin nicht bewährt, da die Lok so bei einem Kurzschluss oder Entgleisung außer Kontrolle nochmal gut und gerne einen Meter neben den Schienen weiterfährt. Im Betriebseinsatz sind zwei bis drei Sekunden Pufferzeit vollkommen ausreichend, um mal über eine spannungslose Weichenzunge drüber zu kommen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch „Kleinkram“ und der Einbau einer Führerstandbeleuchtung, wo ich mir nochmal Gedanken über die Umsetzung machen muss.

Am Wochenende war ich dann nochmal an der echten Strecke unterwegs um einen Kommilitonen meines Studiums abzulichten, welcher mit 364 447-3 der Museumseisenbahn Hanau unterwegs war und mir vorher freundlicherweise den Fahrplan hat zukommen lassen.




Viele Grüße

Alexander
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 783
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 19.06.20 21:56    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Alex, hallo Bernd,

leider war das mit dem Fahrwerk nicht ganz so toll wie ihr meint. Wollte Anfang der Woche mit dem Aufbau beginnen und habe dazu eine Skizze mit den Maßen für die Fertigung erstellt. Dabei mußte ich leider feststellen, dass es zwischen Fahrwerk und Aufbau eine Diskrepanz gibt, konkret: Die Pufferbohlen sind um 1cm zu kurz, warum auch immer Embarassed . Das sind dann so Momente, wo ich am liebsten das Hobby wechseln würde. Nun ja, nach einer Nacht drüber schlafen habe ich mich dann an den Neubau der Pufferbohlen gemacht, die erste ist bereits wieder montiert, die zweite wartet noch auf das Ausfeilen der Durchbrüche für die Stangen der Balancierkupplung (ich liebe diese Arbeit). Glücklicherweise habe ich die Maße für den Aufbau nicht am Fahrwerk ermittelt sondern anhand der Aufzeichnungen die ich mit Max in Gernrode gemacht habe, sonst wäre das ganze vielleicht erst viel später aufgefallen und nicht so einfach zu beheben gewesen.

Es ist schön zu sehen, dass es bei Euch wenigstens Fortschritte gibt. Alexander, dein Harzkamel hat durch die Nachbildung der Balancierkupplung sicherlich gewonnen, schade nur dass sie nicht funktionsfähig ist, sonst hättest du meine Wagen in Schenklengsfeld anhängen können. Allerdings stimme ich dir zu, im Garten hätte ich auch keine Originalkupplung eingesetzt, das ist einfach zu fummelig. Auf einem Modul in der richtigen Höhe und bei passender Modulbreite aber ganz ok. Alexander, wenn du das Foto vom 99-03-24, von dem du sprachst, wiederfinden würdest, wäre das ganz toll. Wir konnten unsere Bilder und Vermessungen nur an den traurigen Resten in Gernrode machen, leider war die Beschriftung auf beiden Seiten des Wagens nicht mehr vollständig zu ermitteln.

Das du bei deinem Fahrpult wieder auf eine ältere Entwicklung zurückgekommen bist, finde ich durchaus ok. Wenn ich so überlege, was die Fahrpulte heute alles können und was ich für den Betrieb meiner Anlage wirklich brauche... Ich fürchte allerdings, früher oder später muß ich mir auch Gedanken über meine Digitaltechnik machen. Der Regler des Funkfahrpults liegt in der Nullposition gerade so an der Grenze. Einmal gegen das Gehäuse getickt, schleicht der Zug schon los. Auch die Adresstaste, welche zugleich auch die Einschalttaste ist, braucht mittlerweile einen kräftigeren Druck um zu reagieren.

Auf deine Drehschemelwagen Bernd bin ich echt gespannt. Werden das Freelance-Modelle oder baust du nach konkreten Vorbildern? Habe mir mal auf der Seite der Spur2-Manufactur die Wagen angesehen, die machen ja einen recht guten Eindruck. Ich vermute, die Fahrwerke werden sicherlich recht detailiert sein? Jedenfalls ersparst du dir einigen Aufwand beim Bauen und wahrscheinlich auch Pannen wie oben.

Ich wünsche euch beiden jedenfalls viel Erfolg und viel Freude bei der Vervollständigung der Infrastrukturen auf euren Gartenbahnen und gutes Gelingen bei der Verfeinerung der Modelle.

Viele Grüße
Ralf
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Bernd v. Bruch
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.05.2013
Beiträge: 716

BeitragVerfasst am: 19.06.20 18:19    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause& Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

sind ja schöne Fortschritte bei Euch zu sehen. Das Fahrwerk von Dir Ralf ist echt klasse. Ich bin schon gespannt wie der fertige Wagen aussieht. Um mir die Arbeit zu erleichtern habe ich mir 2 Fahrwerke bei der Spur2-Manufaktur bestellt um daraus Drehschemelwagen für die Regelspur zu bauen.

An sonsten bin ich wie Du Alex am verfeinern von Fahrzeugen und am verbessern meiner Strecke im Garten. Für die Regelspur fehlen immer noch 59,5cm Schiene an einer R5 LGB Weiche. Ich denke aber das die fehlenden Schwellen für die 3. Schiene bald kommen.
Um dann gleich richtig loszulegen habe ich schon einen Lasttest mit meinen beiden Lökchen durchgeführt. Auf gerader Strecke schaffen sie 12 Wagen. Bei den Steigungen im Garten reduziert sich aber die Anzahl auf 7. Die Kleine Feldbahnlok von Heyn mit Umgespurtem LGB-Antreib könnte noch ein wenig mehr Gewicht vertragen. Die Umgespurte Deutz von Zenner hatte das Pech das dicke Wolken aufgezogen sind und ich vorsichtshalber alles wieder eingepackt habe bevor es geduscht wird. Ein paar Fotos konnte ich trotzdem machen und freue mich schon auf längeren Sonnenschein und eine fertige Strecke. Bis dahin werde ich auch noch ein paar Unebenheiten in der Gleislage ausmerzen müssen. Es gibt also noch viel zu tun; Ruhen wir uns erst mal aus... javascript:emoticon('Very Happy')

Grüße
Bernd

auf gerader Strecke schaft sie es (Bernd v. Bruch)


auf gerader Strecke schaft sie es (Bernd v. Bruch)


meine Zwei kleinen im Vergleich (Bernd v. Bruch)


Zuletzt bearbeitet von Bernd v. Bruch am 27.07.20 18:24, insgesamt ein Mal bearbeitet
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Alexander Krebs
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.07.2012
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 16.06.20 17:39    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

das Fahrwerk vom 99-03-24 sieht einfach spitze aus. Besonders die feine innenliegende Balancierkupplung macht bei dem Modell richtig was her. Eigentlich Schade, dass diese später im Betrieb vom Aufbau verdeckt wird. Das Vorbild diente nach seiner Ausmusterung noch einige Zeit in der Einsatzstelle Gernrode als Schlakewagen für die Dampfloks und wurde später einfach inkl. Inhalt hinten auf den „Friedhof“ geschoben. Theoretisch müsste ich auch noch Bilder vom Wagen aus dem Jahr 2016 haben, da hatte ich mich nämlich mal in Gernrode an der alten Umladung bis zu den letzten Wagen „durchgeschlagen“.

Der allgemeine Zustand der Anlage und Fahrzeuge ist inzwischen ja nur noch ein Trauerspiel, Vandalismus, Brandstiftung und der natürliche Verfall tuen ihr übriges. Geschockt war ich aber vom Zustand der 199 010, welche ja lange Zeit noch vorne im Bahnhof als Ausstellungsstück im optisch recht guten Zustand stand. Warum die IG Selketalbahn mit ihrem Vereinsheim direkt an der Umladung nicht zumindest einmal im Jahr hier mit einem Freischneider durchgeht und die Scherben zusammen fegt bleibt mir bis heute ein Rätsel. Es steht dort auch noch ein völlig eingewachsener Transportwagen für Schmalspurfahrzeuge inkl. erhaltener Verladerampe. Wenn man das Gelände von vorne herein in einem halbwegs ansehnlichen Zustand erhalten hätte, hätte man dem jetzigen Vandalismus vorbeugen können und die Fahrzeuge den Besuchern des eigenen Museums zumindest als Exponate präsentieren können. Aber die Zeiten sind jetzt unwiederbringlich vorbei, bei dem Zustand des Geländes helfen nur noch eine große Anzahl an Containern…

Ich beschäftige mich zurzeit eher mit der Infrastruktur im Garten. Inzwischen habe ich einiges an Ersatzteilen und auch noch zwei wetterfeste Einkanal Weichendekoder von Massoth bestellt. Damit sind jetzt endlich alle planmäßig betrieblich genutzten Weichen mit digital schaltbaren Weichenantrieben ausgestattet. Bei den Bahnhöfen Schönheide und Hochwald sind diese als zeitlich gesteuerte Rückfallweichen ähnlich wie in deinem Bahnhof Silberhütte konfiguriert, sodass jeweils der ausfahrende Zug die Weiche anfordert und die Grundstellung der Betriebsstelle zeitabhängig selbsttätig wiederhergestellt wird. Dieses Verfahren hat sich im Betrieb wirklich bewährt, da man so nicht vergessen kann die Weichen wieder in Grundstellung zu bringen, was bei der nächsten Zugbegegnung unweigerlich zum Frontalzusammenstoß führen würde. Bei den bereits verbauten Weichendekodern mit Antrieben habe ich den gleisseitigen Anschluss in den letzten Tagen neu sauber verlötet, damit ein zuverlässiger und sicherer Bahnbetrieb auch in Zukunft gesichert ist. Im Einsatz war hierfür die kleine Dicke mit Gerätewagen und einem zusätzlichen Flachwagen, welche die ganze Zeit zwischen den einzelnen Betriebsstellen und der Werkstatt mit den ausgebauten Weichenantrieben pendelte.


Bei der Bestellung habe ich mir direkt noch einen Satz außenliegende Balacierkupplungen von LGB für das Harzkamel mitbestellt. Mich hat es schon immer gestört das diese an der Lok fehlen, mit leichten Anpassungen passen diese eigentlich recht gut an die Lok. Selbst der Bewegungsraum der Drehgestelle wird durch die montierte Kupplung nicht eingeschränkt, sodass man die Lok theoretisch auch weiterhin durch den R1 quälen kann.


Die ebenfalls beiliegenden Puffer mit Trichterkupplung der Neubaulok bekam dann die neue V10C spendiert inkl. schmalem Flaschenöffner S Kuplix mit Doppelhaken für den Rollwagen / Rollbockverkehr. Das Ergebnis ist zwar immer noch nicht optimal, da die Pufferteller der Neubauloks größer als die der V10C sind, aber besser als die vorher verbauten Rhb Puffer oder die ovalen von LGB.
Die Idee mit einer vorbildlichen Balacierkupplung im Garten zu fahren habe ich bereits vor längerer Zeit zu den Akten gelegt. Sicherlich eine tolle Sache wenn man es hat, aber wenn man jeden Tag bei jedem Rangiermanöver auf dem Boden herum krauchen muss um mit einer Pinzette die Kupplung zu verbinden oder zu trennen, bleibt der „Fahrspaß“ einfach auf der Strecke. Man sieht es denke ich auch jedes Jahr, wenn im Bahnhof Herstrop ein Fahrzeug mit vorbildlicher Kupplung auf Gleis 3 gekuppelt werden soll. Von vorne ist der Arm zu kurz bzw. es stehen andere Fahrzeuge im Weg und von hinten blockiert der Lokschuppen den Bewegungsfreiraum des Rangierers.

Letzte Woche habe ich mich dann noch ins Auto gesetzt und in direkter Nachbarschaft beim Werksverkauf des Herstellers meine „neue“ werksüberholte Digitalzentrale abgeholt. Ein Thema, was mich sehr lange beschäftigt hat, wollte ich doch eigentlich schon letztes Jahr zur Saison meine inzwischen 21 Jahre alte LZ100 ablösen. Diese funktioniert zwar bis heute fehlerfrei und erfüllt auch fast alle meine Wünsche an eine moderne Digital Zentrale, jedoch muss man bei einem solch alten Gerät mit bestimmt inzwischen mehr als 10.000 Betriebsstunden jederzeit mal davon ausgehen das ein Kondensator platzt etc. und es so zum Totalausfall kommt. Das Ganze geschieht natürlich dann nicht unter der Woche zu den regulären Öffnungszeiten der Geschäfte, wo man mal eben schnell die 3km mit dem Fahrrad in die Stadt fährt und sich beim Händler eine neue kaufen kann, sondern Samstag abends nach 20 Uhr. Im ungünstigsten Fall noch dann, wenn man gerade mal Besuch hat und nichts geht mehr. Klar, wir haben über 30 Loks aber nur eine altersschwache Digitalzentrale verfügbar. Darüber welche Zentrale ich mir denn nun kaufen soll, habe ich mir lange Gedanken gemacht und schlussendlich folgendes Anforderungsprofil an die „Neue“ gestellt:

- Stromversorgung sowohl mit Wechselstrom (Trafo) als auch mit Gleichstrom (Netzteil)
- Direkter Gleisausgang ohne externen Booster an der Digitalzentrale für den kleinen "Testkreis" (das bot die alte LZ100 nicht, wodurch man zwingend auf einen Booster angewiesen war)
-> entsprechend bei unserer Spurweite daher ein Gleisausgang von mind. 3-5A
- XpressNet Bus V3.6 für Handregler inkl. Abwärtskompatibilität bis V3.0 für ältere Geräte
- LAN / USB Schnittstelle entweder direkt im Gerät integriert oder über den XpressNet Bus erweiterbar
-> WLAN für die Direktaufschaltung der Roco WLAN-Multimaus ohne externen Router wünschenswert (auch in Verbindung über den XpressNet Bus)

Mit diesen Anforderungen habe ich mich dann im Internet mit allen Digitalzentralen, die dafür in Frage kommen, beschäftigt. Gerne hätte ich mich dabei für die MZSpro von MD Elektronik mit 8A Gleisausgang und integriertem WLAN entschieden. Leider bietet diese aber nur die Möglichkeit zum Anschluss eines Netzteils und es werden nur Handregler mit der neuen XpressNet Version 3.6 unterstützt. Somit war recht schnell klar, dass es wieder auf Lenz Elektronik mit ihrer neuen LZV200 hinauslaufen würde. In etwa zur gleichen Zeit begann der Hersteller aber für kleines Geld werksüberholte LZV100 aus der Eintausch Aktion weiterzuverkaufen. Da auch bei der neuen LZV200 trotz integrierter USB-Schnittstelle zur LAN-Anbindung weiterhin ein externes Interface benötigt wird, bringt in meinem Anwendungsfall die neue LZV200 gegenüber der werksüberholten LZV100 keinerlei Vorteile. Daher habe ich mich schlussendlich für die „gebrauchte“ LZV100 im Werksverkauf entschieden, auch wenn die Entwicklung inzwischen auch schon rund 15 Jahre alt ist.


Die WLAN-Anbindung erfolgt dabei auch nicht mehr über das externe Interface von Lenz, sondern über den XP Z21 WLAN Adapter von MD Elektronik, welcher zur Erhöhung der Reichweite in das Heimnetzwerk mit fester IP-Adresse eingebunden ist.
Bei den günstigen Preisen im Werksverkauf habe ich dann direkt noch einen neuen LH100 mitgenommen, weil meiner nur die veraltete XpressNet Version 3.0 hat und ich das Kabel auch schon mal geflickt hatte.

Viele Grüße

Alexander
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Ralf Hensel
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Anmeldungsdatum: 24.01.2010
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BeitragVerfasst am: 10.06.20 13:27    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

mittlerweile konnte eine erste Probefahrt des Fahrwerks von 99-03-24 durchgeführt werden. Very Happy

Puristen wie mein Sohn bemängeln natürlich das Fehlen von Knotenblechen, da ich die Profile einfach nur zusammengelötet habe. Für mich ist allerdings in erster Linie entscheidend, dass der fertige Wagen auf dem Gleis einen hohen Wiedererkennungswert hat.

Probefahrt Fahrwerk 99-03-24 (Ralf Hensel)

Die Achslager sind nur provisorisch montiert

Viele Grüße
Ralf
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
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BeitragVerfasst am: 04.06.20 16:58    Titel: Re: Virtuelles "Schenklengsfeld_2020-Bleib zu Hause&quo Antworten mit Zitat

Hallo Alexander,

netter Bericht. Ich bin leider noch nicht viel weiter gekommen, habe allerdings das Pfingstwochenende mit Max beim DEV in Bruchhausen-Vilsen verbracht, wo wir uns zur Saisoneröffnung etwas nützlich machen konnten.

Viele Grüße
Ralf
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