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Spur II Spannwerk
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Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Gehe zu Seite 1, 2  Weiter 
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 02.05.14 02:04    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich möchte nach längerer Pause mal wieder vom Fortschritt beim Bau des Empfangsgebäudes berichten.

Beim letzten mal Stand ja der Vorschlag von Horst im Raum, die Firstziegel in "Mörtel" zu verlegen. Ich habe daher zunächst einmal an einem Probestück trainiert. Es sah recht gut aus. Daher habe ich mich dann getraut, an das richtige Dach heranzugehen.... Kurz gesagt, es endete im Desaster. Dach versaut, also: Firstziegel abreißen (dabei ging natürlich die Gratlatten-Konstruktion auch zu Bruch), Dach in mühseliger Kleinarbeit säubern, Firstziegel nachbestellen (glücklicherweise liefert die Modellbauwerkstatt Heyn recht schnell), Gratlattung erneuern, Firstziegel montieren und das Dach neu lackieren. Danach war die Bereitschaft für einen zweiten Mörtelversuch erst einmal bei Null angekommen. Auf den folgenden Fotos liegen die Firstziegel also noch immer nicht im "Mörtel".

Dennoch hat sich etwas getan. Der "falsche" First ist montiert, das Dach gealtert und die Fenster haben Blendläden bekommen. Damit ist der Eindruck des Gebäudes dem Original wieder etwas näher gekommen.

Modell EG Silberhütte (Ralf Hensel)


Original EG Silberhütte (Ralf Hensel)


Modell EG Silberhütte (Ralf Hensel)


Handlauf, Briefkasten unter dem Fenster und das Schild "Höhe über NN" stammen aus neuerer Zeit und werden nicht nachgebildet.Die Farbgebung war wie bereits weiter oben erwähnt, zum Zeitpunkt meines Anlagenthemas so wie im Modell dargestellt. Das Stationsschild ist heute nur noch seitlich angebracht.

Was jetzt äußerlich noch fehlt sind die Gitter vor den Fenstern, die Leuchtstofflampe über dem Stationsschild und und die Zinkabdeckungen an den Übergängen der Firstziegelreihen.

Für die Lamellen der Blendläden habe ich 0,5mm dicke Leistchen aus Kiefernholz mit einer Tischkreissäge geschnitten. Gewachsenes Holz in dieser Stärke bricht allerdings sehr schnell, weshalb der Bearbeitung der Oberflächen durch Schleifen starke Grenzen gesetzt waren. Die Lamellen wirken daher ein wenig wie aus groben Dachlatten hergestellt, was vor allem nach der Lackierung auffällt. Heute würde ich zusehen, für diesen Zweck entsprechend dünnes Sperrholz aus dem Flugmodellbau aufzutreiben.

Die Scharniernachbildungen erlauben zwar prinzipiell ein Öffnen und Schließen der Blendläden, ich habe diese aber festgesetzt, um Beschädigungen der Scharniere und ihrer Fixpunkte durch unvorsichtiges Bewegen zu vermeiden.

Bis zur Jahreshauptversammlung wird sich wohl am Äußeren des Gebäudes nichts mehr ändern. Zur Zeit arbeite ich noch etwas an der Inneneinrichtung, dann muß ich mich mehr um meine Module kümmern. Schenklengsfeld kommt wie jedes Jahr immer so plötzlich... Very Happy

Viele Grüße
Ralf
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 05.02.14 19:19    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Horst,

Danke für den Tip mit der Spritze. Manchmal ist es ja doch gut, wenn man seine Projekte ins Forum stellt Very Happy .

Ich werde das am Wochenende mal ausprobieren. Übrigens war der Mörtel in Silberhütte nicht den Dachziegeln entsprechend eingefärbt. Eine graue Mischung sollte reichen. Ich werde über meine Ergebnisse berichten.

Gruß
Ralf
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Horst W. B. (abgemeldet)
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 04.02.14 22:52    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

Du musst nicht unbedingt die Firstziegel demontieren. Mithilfe einer Spritze könntest Du den «Mörtel» unterheben und das hervorquellende Material sofort mit einem Spachtel abstreichen. Nach leichtem Antrocknen einfach mit einem feuchten Schwamm wegwischen, sodann mit dem Zeigefinger nachziehen.

Ich habe das schon einmal vor Jahren probiert, habe aber keine Fotos. sniff
Es funktioniert aber!

_________________
Höllische Grüße big devil
Horst

Fahr zur Hölle

Istud, quod tu summum putas, gradus est.
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 04.02.14 20:58    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Torsten, hallo Horst,

ja langsam glaube ich auch, dass es mit dem "falschen" First besser aussieht.

@Horst

Mit dem Mörtel hast Du natürlich recht. Ich habe alte Fotos vom EG Silberhütte, wo die Firstziegel auf einer dicken Mörtelschicht ruhen. Nach der Wende wurde das Dach neu gedeckt und die Firstziegel nach der heutigen Art befestigt. Diese Befestigung auf First- und Gratlatten erschien mir erst einmal einfacher, da ich befürchtete, dass die Mörtelnachbildung doch eine ziemliche Sauerei auf den Plastikpfannen verursachen würde. Allerdings fehlt meinem Modell dann natürlich, wenn man es auf die Moderne macht, der anformbare Metallstreifen unter den Pfannen.

Für den Zeitraum, in dem mein Thema spielt, wäre der Mörtel allerdings korrekter. Vielleicht teste ich es einmal an einem Probestück. Leider sind die Firstziegel angeklebt und ob die zerstörungsfrei abgehen...

Mal schauen wie das Probestück aussehen wird.

Viele Grüße
Ralf
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Horst W. B. (abgemeldet)
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 04.02.14 12:50    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

da hat Torsten recht. Allerdings wurden früher die Firstziegel mithilfe von Mörtel auf die Eindeckung aufgebracht. Hier könnte man Spachtelmasse (z.B. Moltofill o.Ä.) in die Firstziegel einbringen, und dann auf das Dach aufsetzen. Hervorquellende Masse mit einem Spachtel angleichen. Die Spachtelmasse sollte man tunlichst auch farblich zur Eindeckung abtönen, wie beim Vorbild.

Das würde Deinem wunderschönen Gebäude noch mehr «Ambiente» verleihen!

_________________
Höllische Grüße big devil
Horst

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Torsten Schoening
Beirat Technik /Standards /Site Admin


Anmeldungsdatum: 19.03.2003
Beiträge: 2933
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 02.02.14 22:18    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,
rein von der Optik sieht es mit dem Firsten besser aus.

Ich würde ihn drauf lassen.

Gruß
Torsten

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Modellbau aus Leidenschaft


Zuletzt bearbeitet von Torsten Schoening am 04.02.14 18:20, insgesamt ein Mal bearbeitet
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 31.01.14 21:08    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Martin, Helmut und Torsten,

Danke für Eure netten Kommentare. Ich hätte das Gebäude auch lieber vollständig gebaut. In Schenklengsfeld ließe sich sicher mit einem Ansatzbrett auch bei meinen schmalen Modulen das komplette EG unterbringen. Aber wie bereits erwähnt, zu Hause läßt eine Wand an genau der Stelle keine Verbreiterung zu...

@Helmut

Die Idee einfach an der Stelle einen First vorzusehen kam mir auch schon. Ich habe mich bisher nicht dazu durchringen können, weil

a) er original dort nicht ist
b) er dem Betrachter ein noch schmaleres Gebäude suggeriert
c) wahrscheinlich jeder Dachdecker die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, wenn zwischen dem First des Anbaus und dem Hauptfirst nur eine Pfannenreihe liegt

Andererseits gefallen mir die Originalverhältnisse mit den ins Leere laufenden Gratziegelreihen auch nicht wirklich.

Ich habe mal Deinen Vorschlag aufgegriffen und einen provisorischen First aufgelegt.

Provisorischer falscher First 1 (Ralf Hensel)


Provisorischer falscher First 2 (Ralf Hensel)


Ob man das als Kompromiss so durchgehen lassen kann? Allerdings dürfte das Anpassen an das fertige Dach noch ein paar Probleme bereiten. Das Gebäude muß in Schenklengsfeld ja auch von hinten einigermaßen aussehen, ohne das z.B. der halbe First übersteht.

So jetzt bleibt das Ganze erst einmal liegen, morgen geht es zum Bautreffen.

Viele Grüße
Ralf
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Torsten Schoening
Beirat Technik /Standards /Site Admin


Anmeldungsdatum: 19.03.2003
Beiträge: 2933
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 30.01.14 21:58    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,
das sieht ja richtig schick aus! Gefällt mir wirklich gut! Und ich muss mich Martin anschließen, schade, dass nicht mehr vom Gebäude zu sehen ist.

Viele Grüße
Torsten

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Modellbau aus Leidenschaft
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Helmut Schmidt
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.03.2003
Beiträge: 1171
Wohnort: Barsinghausen

BeitragVerfasst am: 30.01.14 20:56    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

Gratulation zu dem Modell.

Leg doch einfach mal ein Stück First auf und schau dir an wie das dann aussieht.

_________________
Helmut Schmidt

Modellbau bedeutet für mich Selbstbau in II = 64mm, IIm = 45 mm und IIf = 26,7 mm.
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Martin Ristau
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.08.2009
Beiträge: 629

BeitragVerfasst am: 30.01.14 20:04    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

schön das du dir soviel Mühe gegeben hast - insbesondere bei der Dachrinne.
Schade das nicht mehr vom Gebäude auf dein Modul passt.

Gruß

Martin

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Gebäude und mehr für die Spuren 0, I und II

www.mw-altenweddingen.de
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 29.01.14 23:00    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nun ist das Gebäude doch ein paar Tage länger liegen geblieben als geplant. Aber vor ein paar Wochen habe ich schließlich die Zeit gefunden und die Arbeiten wieder aufgenommen. Als nächster Schritt war mir die Fertigstellung des Daches wichtig, damit in Schenklengsfeld nicht erneut eine "Bauruine" meinen Bahnhof ziert.

Es wurde also zunächst eine Grundplatte für das Dach gefertigt und mit der umlaufenden Verbretterung versehen, wie sie auf nachfolgendem Bild unterhalb der Dachrinne zu sehen ist.

Dachdetail Silberhütte (Ralf Hensel)


Da das Dach abnehmbar sein sollte, sorgt diese Verbretterung gleichzeitig für die richtige Positionierung der Grundplatte auf dem Gebäude. Auf die Nachbildung eines richtigen Dachstuhls habe ich verzichtet, da man diesen später ohnehin nicht sieht. Stattdessen erfolgte der Aufbau einer Unterkonstruktion aus dünnen Sperrholz entsprechend der Dachform, auf die dann in einem weiteren Schritt Dachziegelplatten aufgeklebt wurden.

Dachunterkonstruktion 1 (Ralf Hensel)


Dachunterkonstruktion 2 (Ralf Hensel)


Nun war die Anfertigung der Dachrinne an der Reihe. Ich habe mich letztendlich zu folgender Methode entschlossen: Ein Messingrohr wurde auf der Kreissäge der Länge nach halbiert. Zur Nachbildung der Wulst an der Vorderseite der Dachrinne kam ein 1,3 mm Messingdraht zum Einsatz, der längs an das aufgeschnittene Rohr angelötet wurde. Dank einer einfachen Lötlehre aus Holz, die die Teile in der richtigen Position fixierte, ging das Ganze doch recht problemlos von statten. Aufpassen musste ich wohl beim Anlöten der Rinnenhalter und beim Zusammenlöten der Teilstücke, damit das Lot in der "Wulst" nicht wieder flüssig wurde. Die Rinnenhalter wurden aus dünnen Messingstreifen gebogen. Die gesamte Rinnenkonstruktion ist in nachfolgendem Bild zu sehen.

Dachrinne komplett (Ralf Hensel)


Beim Original liegen die Fallrohre auf der Rückseite des Gebäudes. Durch die Reliefbauweise war eine Nachbildung somit nicht nötig. Vor der Montage der Dachrinne am Gebäude wurde diese noch gesandstrahlt und mit Zinkspray lackiert.

Beim nächsten Bild ist die Rinne montiert und das Dach bereits mit Ziegelplatten der Modellbauwerkstatt Heyn gedeckt. Zu erkennen ist noch die Unterkonstruktion, auf der die First- bzw. Gratziegel angeklebt werden.

Firstziegel-Unterkonstruktion (Ralf Hensel)


Zum Schluss noch einmal das fertige Ergebnis in zwei Ansichten:

Dach 1 (Ralf Hensel)


Dach 2 (Ralf Hensel)


Das Dach muß jetzt noch gealtert werden, damit es farblich besser zum benachbarten Güterschuppen paßt. Bevor es jemand anmerkt: Der Zusammenschluss der Firstziegelreihe mit den beiden Gratziegelreihen auf dem Vorbau bekommt noch eine Zinkabdeckung wie beim Vorbild, damit die Schnittstelle auch "wasserdicht" ist.

Abschließend bin ich jedoch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Dadurch, daß das Gebäude aus bereits erläuterten Gründen nicht in der Mitte oder noch weiter hinten geschnitten wurde, fehlen oben natürlich die Firstziegel. Die beiden rechts und links befindlichen Gratziegelreihen verlaufen daher ins Leere. Dies sieht oben, wo man eigentlich den First erwartet, doch etwas befremdlich aus. Vielleicht würden etwas zierlichere Firstziegel den Eindruck verbessern. Da weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, wie und ob ich das verbessern kann.

Soweit der derzeitige Bauzustand.

Gruß und Glückauf
Ralf
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 04.09.13 11:43    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Helmut,

Danke für den Link zu dem wunderbaren Elektroinstallationsmaterial von Fridhjof. Die Installation in Silberhütte ist zwar Aufputz, das dargestellte Material fand aber wohl eher bei Keller-, Lagerhallen- Industrie- und Schuppeninstallationen Anwendung. Hätte ich meinen Güterschuppen mit sichtbarer Innenausstattung gemacht, wäre es ideal gewesen. Im EG ist aber klassisches Aufputzmaterial in Plastik cremeweiß, ohne Verschraubungen etc. eingebaut. Da werde ich wohl so leicht keine Lösung finden.

Bei den Stirnseiten ist Deine Anmerkung berechtigt, die Fensternieschen würden bei vergrößerter Wandstärke besser aussehen. Aber ob ich mir das antue, weiß ich noch nicht, da der Aufwand ungleich größer ist als bei den Seitenwänden.

Jetzt bleibt das Gebäude erst einmal liegen, da ich ein paar Tage weg bin.

Viele Grüße
Ralf
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Helmut Schmidt
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.03.2003
Beiträge: 1171
Wohnort: Barsinghausen

BeitragVerfasst am: 03.09.13 07:49    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Ralf,

Sollen das Aufputz oder schon Unterputz Steckdosen und Schalter sein.

Aufputz gibt es bei Fridhjof.

Das Aufdoppeln der Wände hat sich auf jeden Fall gelohnt, jetzt fehlt nur noch die Stirnseite vom Gebäude, dann sehen die Fensternieschen auch noch natürlicher aus.

_________________
Helmut Schmidt

Modellbau bedeutet für mich Selbstbau in II = 64mm, IIm = 45 mm und IIf = 26,7 mm.
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 02.09.13 13:28    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

mittlerweile ist mein angekündigter Harzbesuch auch schon wieder Geschichte. Es ist seitdem ein wenig weitergegangen mit meinem Bahnhofsgebäude. Leider waren die Recherchen am Original die Inneneinrichtung betreffend nicht so erfolgreich wie erhofft. Vom jetzigen Nutzer des EG war in der Zeit niemand anzutreffen. Auch die Vorstellung, einen älteren Einwohner von Silberhütte auf der Straße zum Bahnhof zu befragen, erwies sich als wenig ergiebig. So blieb nur der Blick durchs Fenster, um das Aussehen der Innentüren, die Lage von Lichtschaltern und Steckdosen, Aussehen der Fenstergriffe, Ausführung des Fußbodens u.ä. zu erfassen.

Die Türen konnte ich somit zwar nicht vermessen, Max und ich haben aber versucht, die Maße so gut es geht abzuschätzen. Nachstehendes Bild zeigt die Tür, die daraus entstanden ist.

Türnachbildung (Ralf Hensel)

Innentür im Bahnhof Silberhütte

Die Türen sind nicht beweglich ausgeführt. Ich weiß, daß manche Modellbauer der Ansicht sind, im Maßstab 1:22,5 wären zu öffnende Türen Pflicht. Bei meinem Güterschuppen habe ich es noch gemacht, denke aber heute, daß der Aufwand sich nicht lohnt, da die Gebäude Dekoration auf der Modellanlage sind und keine Puppenhäuser, bei denen man im Spiel ständig die Türen auf und zu macht.

Der auf dem Bild sichtbare Holzboden ist wahrscheinlich nicht authentisch. Die Räume des Originals waren alle mit losen Teppichmatten ausgelegt, so daß von außen der tatsächliche Boden nicht richtig zu erkennen war. Es gab aber Anzeichen, daß sich unter den Matten ein Fliesenboden verbergen könnte. Da mir hierzu aber zu wenig verwertbare Erkenntnisse vorliegen, bleibt der Boden erst einmal wie er ist.

Ein schlimmeres Manko war für mich die Wandstärke des Gebäudes. Ich hatte 1 cm Materialstärke gewählt, weil mir das ausreichend erschien, um von außen an Hand der Fenster- und Türlaibungen den Eindruck einer Wand mit entsprechender Stärke zu suggerieren. Das wäre sicher auch in Ordnung gewesen, wenn das Gebäude wegen der Inneneinrichtung nicht hinten offen wäre. Dadurch nimmt man sofort die zu dünne Außenwand wahr. Das nächste Bild verdeutlicht dieses.

Zu dünne Außenwand (Ralf Hensel)


Ich habe mich daher entschlossen, die Seitenwände aufzufüttern. Das war zwar wegen des bereits fortgeschrittenen Bauzustands eine unliebsame Entscheidung, das Ergebnis entschädigt aber für den Mehraufwand. Nach Auffütterung sind die Seitenwände jetzt 16 mm stark, was in Natura 36 cm entsprechen würde. Die restlichen Außenwände habe ich nicht verstärkt, da man bei diesen nicht auf die Querschnittsfläche sehen kann. Die zu geringe Stärke fällt daher nicht unmittelbar auf.

Modell mit aufgefütterten Seitenwänden (Ralf Hensel)


Die Recherchen im Harz haben ferner ergeben, daß die Fenster Knebelgriffe haben, was bei Gelegenheit noch anzupassen wäre. Kopfzerbrechen machen mir noch die Steckdosen und Lichtschalter. Die wollte ich aus Polystyrol anfertigen. Bei maßstäblicher Umsetzung sind die Dinger aber so winzig, daß es mit der Detailierung recht problematisch wird. Ein erster Versuch zum Bau einer Steckdose sah denn auch so aus wie das was es wirklich war: ein Polystyrolplättchen mit Loch... Crying or Very sad

Bevor es aber jetzt an die weitere Inneneinrichtung geht, soll das Gebäude ein Dach bekommen, weil mir dies für den Eindruck auf der Anlage erst einmal mehr bringt. Darüber werde ich in einem späteren Beitrag berichten.

Bis zum nächsten Mal
Ralf
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Ralf Hensel
IG Spur II Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.01.2010
Beiträge: 810
Wohnort: Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 13.07.13 15:19    Titel: Re: Empfangsgebäude für den Bahnhof Silberhütte Antworten mit Zitat

Hallo Torsten,

danke für die Blumen. Ich würde es auch interessant finden, mal wieder etwas vom Baufortschritt an Deinem Güterschuppen zu lesen. Bisher war ja nur Rohbau zu bewundern Very Happy .

Viele Grüße
Ralf
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